Archive for the ‘Culinarium’ Category

Kardiovaskuläres Risiko

Sunday, May 2nd, 2010

Jahrelang hatte man zur Abschätzung des individuellen kardiovaskulären Risikos bei Übergewicht nur den Body Mass Index (BMI) zur Verfügung. Bei seiner Berechnung wird die Körpermasse in Kilogramm durch die Körpergrösse in Metern geteilt. Dabei wird naturgemäß die individuelle körperliche Statur des Vermessenen nicht berücksichtigt.

Eine neuere Studie fand nun heraus, dass die so genannte Waist-to-height ratio, Abgekürzt WtHR, eine bessere Eischätzung des individuellen Risikos von Herz-Kreislauferkrankungen bieten kann. Das Taillen-Körpergröße-Verhältnis wird durch Messung des Bauumfangs und der Körpergröße in cm ermittelt. Beides wird zueinander in Beziehung gesetzt. Ein normaler Wert ergibt sich, wenn der Bauumfang zwischen 40 und 50% der Körpergröße beträgt. Menschen ab 40 dürfen sich einen kleinen Bauumpfangszuschlag von 1% pro Altersjahr genehmigen. Mit über 60 Lebensjahren gilt dann als übergewichtig und somit einer höheren Herz-Kreislauf- Erkrankungsgefahr ausgesetzt, wer mit einem Bauchumpfang ausgerüstet ist, der mehr als 60% seiner Körpergrösse in cm entspricht.

Wem das alles zu kompliziert ist, der benutzt einfach einen Online WtHR Rechner.

Burkhardt Sommerfest 2010 am 12. Juni

Sunday, April 25th, 2010

Im Burkhardt’schen Garten findet nach zweijähriger Pause, in der wir mit anderen Festen beschäftigt waren, am 12.06.2010 nun wieder das berühmte Burkhardt-Sommerfest statt. Jeweils zwei Wochen nach Guidos- und zwei Wochen vor Martinas Geburtstag laden wir Kind und Kegel zum geselligen Beisammensein ein.

Bei Bedarf sind Übernachtungsgäste auf unserem hauseigenen Campingplatz, sowie sowieso das Mitbringen des Salat- und Dessertbuffets durch die Eingeladenen herzlich willkommen. Für die fleischigen (nicht die fleischlichen!) und flüssigen wie äthylischen Lüste werden wir sorgen.

Bericht aus Medebach

Saturday, April 10th, 2010

In der Woche nach Ostern gönnten wir uns einen Kurzurlaub im CenterParcs Hochsauerland in Medebach. Für Qype verfasste ich anschließend folgenden Artikel:

Der Park Hochsauerland ist ein großzügiger und moderner Ferienpark, der auf internationales Publikum bestens vorbereitet ist (alle Schilder in deutsch und niederländisch, manche zusätzlich in englisch). An zentraler Stelle befindet sich das subtropische Schwimmbad mit seinen Wasseratraktionen für alle Altersgruppen. Im selben Gebäudekomplex findet man Restaurants, Fast Food Buden, einen preisgünstigen Supermarkt, Souvenirladen und ein Modegeschäft. Ausserdem sind Bowling, Kegelbahn, Spielhölle, Indoorfussball usw. im Haus, das auch ein Hotel beherbergt.

Eigentlich wohnt man aber in einem der rund 600 Ferienhäuschen im bekannten Centerparcsstandard.

Der Park wurde 1994 eröffnet, wie ich las. Er ist in gutem, renovierten Zustand. Da habe ich schon viel abgewohntere Anlagen gesehen.

Im Winter wird Skiverleih und Schlittenfahren angeboten, im Sommer Fahrradverleih und Minigolf. Der Ort Medebach ist fußläufig erreichbar und bietet einige Geschäfte. Der Park liegt inmitten einer grünen Mittelgebirgslandschaft, die zu Wanderungen oder Spaziergängen einlädt.

Wir bezahlten für 8 Personen faire 550.-€ für 4 Tage/3 Nächte für das gemütliche Häuschen und unbegrenzten Badeintritt.

Der schönste Park, in dem ich je war – und das waren schon ein paar.

Mediterrane Erfreulichkeiten im “Medini’s”

Sunday, February 21st, 2010

Das Medini’s ist ein italienisches Gourmetrestaurant. Es gehört zum Grandhotel Heiligendamm und wird auch vom Personal dieses phantastischen Hotels betrieben.

Das Restaurant befindet sich im östlichsten der “Perlenkette” genannten Häuser, die sich vom Grandhotel aus am Strand entlang erstrecken. Es ist in dem derzeit einzig bereits restaurierten Gebäude beheimatet. Die Restaurierung der anderen Gebäude wird in den kommenden Monaten beginnen. Außerdem wird das seinerzeit baufällige westlichste Haus, das zum Aufbau der Pressetribüne für den G8 Gipfel vorzeitig abgerissen wurde, wieder aufgebaut. Darunter baut das Hotel für die zukünftigen Bewohner der dortigen Eigentumswohnungen und die Hotelgäste eine Tiefgarage.

Zurück zum Restaurant: Ich habe dort in dieser Woche, zuvor aber auch schon mehrfach und immer zu meiner allerbesten Zufriedenheit gespeist. Erstklassiger Service und erstklassige Küche ergänzen sich in hervorragender Weise. Der Stil ist dennoch nicht steif, sondern angenehm mediterran. Eine uneingeschränkte Empfehlung und 5 Sterne von mir.

Artikel für Oype

El Sombrero, Neubukow

Wednesday, February 17th, 2010

Das zufällige Finden von kulinarischen Perlen im dünnbesiedelten Niemandsland wäre ein hartes Geschäft, würde man es professionell betreiben. Auf dem Weg ins Grand Hotel Heiligendamm und vertieft ins Gespräch mit dem Beifahrer verpasste ich die Abfahrt, musste drehen und entschied, über Land zurückzufahren. Es war Mittagszeit und somit auch Zeit für ein Mittagessen. Doch wo? Ah, dort ein Ort dessen Namen an eine Oper Verdis erinnert. Vermutlich gibts dort irgendeine Dorfkneipe.

Direkt am Marktplatz findet sich ein Fachwerkhaus. Daran zwei Schilder: “Ostseehotel” und “Restaurant”. Ok. Innen Verwirrung. Rechts eine “Rathausstube” und links ein mexikanisches Lokal, “El Sombrero”. Diesen Eingang wählen wir. Die Perle ist gefunden.

Der Empfang wird mit mexikanischer Musik untermahlt. Das Ambiente ebenfalls mexikanisch. Und zwar geschmackvoll, modern, hoch- und neuwertig.

Das Kulinarische: Ein freundlicher Service serviert eine reichhaltige und höchst schmackhafte Vorspeise für 5.- €. Dann das Hauptgericht. Ein Gedicht! Der Koch streckt den Kopf aus der Küche und ich würde am liebsten applaudieren. Super Küche! Super Ambiente. Super Service.

Meine Empfehlung: hingehen – es ist klasse.

Osteria Bar Eden, Bad Säckingen

Saturday, January 30th, 2010

Ich war gestern erstmals in diesem modern eingerichteten Laden, der bei der Raumgestaltung auf angenehme Farben und Licht setzt. Eine sehr schöne Atmosphäre, die sich dadurch ergibt.

Gegen 23:00 Uhr war nicht mehr viel los, als wir zu dritt eintraten. Der Wirt liess sich überreden noch drei Mahlzeiten aus der kalten Küche zu servieren, die nebst ebenfalls kalter Gerstenkaltschale gereicht wurden.

Wir sassen (alleine) in der oberen der beiden Etagen umd wurden dennoch durch die freundliche Servcefrau nicht vergessen.

Also ich habe mich wohlgefühlt.

Diesen Artikel habe ich für Qype geschrieben und hier übernommen.

Alte Zunft Bad Säckingen

Saturday, January 23rd, 2010

Nach einer Veranstaltung traf ich mich in der Bad Säckinger Fussgängerzone in kleinem Kreis gestern im gemütlichen Traditionsrestaurant “Alte Zunft”. Es war -wie so oft nach Veranstaltungen- bereits nach 23°° Uhr und so zogen wir an so manchem geschlossenen Lokal vorbei und landeten, wie gesagt, in der Zunft.

Dessen kurdischer Besitzer liess sich nicht lange bitten für seine neuen fünf späten Gäste die Küche eigens noch einmal anzuheizen. Es gab Elsässer Flammkuchen und Pizza – von ihm persönlich kredenzt. Der Koch hatte schon Feierabend.

Ein gelungener Abend nahm im ersten Stockwerk des gemütlichen Hauses bei freundlicher Bedienung und so manchem Bierchen seinen Verlauf. Als wie am frühen Morgen aufbrachen sassen unten noch immer einige Unentwegte beim Bier an der Bar im Erdgeschoss.

Nach einem früheren Besuch in diesem Haus hatte ich es mir verkniffen es hier zu empfehlen. Heute jedoch präsentiert sich der Laden als einer derer, in denen sogar das Nichtrauchergesetzt eingehalten wird und nicht, wie so oft, irgendwann ab 23°° Uhr erklärt wird, es sei nun “geschlossene Gesellschaft” und das Gepaffe losgeht.

Fazit: Mir hat es gefallen.

Diesen Artikel habe ich für Qype geschrieben und hier übernommen.

Kochen

Saturday, January 16th, 2010

Frische Zutaten. Morgen gibst es aus unserer Reihe “Papa und Kinderchen kochen lecker” Gulasch! Premiere feiern allerdings selbstgemachte Spätzle. Wir sind gespannt :-)

McDonalds Café

Tuesday, January 12th, 2010

Wer dachte, er kenne sich aus in der Fett triefenden Welt des Frittenlieferanten McDonalds und deswegen schon lange nicht dort war, sollte sich inzwischen eines Besseren belehren lassen.

Darum ein paar Worte zu diesem Restaurant und seinem neuen Café – Konzept, denn das finde ich richtig gut.

Ich habe heute bei einem gemütlichen Kaffee und mit Hilfe des beim “Mc” immer vorhandenen T-online Hotspots ein reichliches Stündchen dort gearbeitet, wurde bestens und freundlich am Platz (!) bedient und hatte auch sonst alles, was zum Café-Arbeiten benötigt wird.

Dank an die Mc Crew!

Diesen Artikel habe ich für Qype geschrieben und hier übernommen.

Hotel Schiller Luzern

Tuesday, January 12th, 2010

5:20 Uhr stand auf meinem Wecker, als ich heute durch den Hauptstrassenlärm des in unmittelbarer Hauptbahnhofsnähe gelegenen Hotels, aufwachte. Erneutes Einschafen hat nicht geklappt, obwohl die Nacht wirklich sehr kurz war. Das Wichtigste also, wenn Ihr dort bucht und Euch durch Strassenlärm ebenfalls potenziell um den Schlaf gebracht seht, ist, ein Zimmer nach “hinten raus” zu verlangen. Auf Lärmschutzfenster braucht Ihr nicht bauen.

Die Ankunft tags zuvor verlief nüchtern und damit passend zu der höchst schlichten Lobby des Hauses. Parkplätze gibt es nicht, aber öffentliche Parkuhren, an denen man mit Ticket des Hotels 24 Stunden für 10.-CHF/6.70€ parken kann. Immerhin.

Hunger habend, machte man meinem Kollegen und mir das Angebot, die Küche des integrierten öffentlichen Restaurants noch ein Viertelstündchen länger für das Mittagessen geöffnet zu halten, als bis zum üblichen Kochschluss um 13:30 Uhr. Danke!

Das Zimmer im 5ten Stockwerk des verwinkelten Jugendstilhauses präsentierte sich in edlem Design und hochwertig ausgestattet. Empfehlenswert.

Die Bettdecke und das Kissen waren eher Sommerausrüstung. Jetzt ist aber Januar…

Erst gegen 23°° Uhr kamen wir ins Hotel zurück, wo wir bis in die Nacht in der gemütlichen Bar sassen, die Mittags noch Speiserestaurant war. Über den Verlauf der Nacht habe ich berichtet.

Morgens drücke ich im Lift den Knopf für das Frühstücksrestaurant im ersten Stock, gehe ans Buffet, bediene mich und werde vom asiatischen Kellner auf englisch angesprochen. Ich antworte in deutsch, was er nicht versteht und ich zunächst auch nicht, weswegen ich weiter deutsch rede. Er holt eine Kollegin zur Hilfe und das Ganze wiederholt sich. Man will mich vom 6 Personen Tisch entfernen und an einen kleineren setzten. Ich erwarte aber meine 5 Kollegen noch, die mit mir reisen und weigere mich, den Tisch zu wechseln.

Nach einiger Zeit kommen die beiden auf die Idee mir zu erklären, dass ich im Speisesaal für asiatische Reisegruppen wäre. Aha! Und warum ist dann im Lift nur dieser Asienfrühstücksraum beschildert, hä?

Das Frühstücksrestaurant für Nichtasiaten ist das Mittagsrestaurant vom Mittag und die Bar vom Abend. Dort sitzen meine 5 Kollegen. Wo bleibst Du denn??

Fazit: Von ein paar organisatorischen und baulichen Schwächen abgesehen, ein gemütliches Haus mit super Preis-/Leistungsverhältnis. Ich nächtigte für unter 120.-CHF was für die Schweiz, besonders für die Touristenhochburg Luzern sozusagen geschenkt ist. Die Fussgängerzone und die Kapellbrücke sind wie der Bahnhof nur ein paar Schritte entfernt. Prima!

Diesen Artikel habe ich für Qype geschrieben und hier übernommen.