Nur mal nebenbei: Ist es nicht erfreulich, dass Google die inzwischen elfjährige Pflege dieser Website durch ein ausgezeichnetes Ranking bei den Suchergebnissen belohnt? Zumeist liegen die gesuchten Inhalte nämlich auf Platz eins – wie auch dieses erfreuliche Beispiel zeigt: 1490 Ergebnisse zur twitternden WLAN Waage “Withings” und diese meine Seite ist ganz vorne auf Platz 1 (und das selbstverständlich auch dann, wenn Google nicht weiß, dass ich selber vor dem Rechner sitze und suche). Also da muss ich mal Stolz auf mich sein.
Archive for the ‘Internet’ Category
Google Ranking
Sunday, March 7th, 2010Kopfkameras helfen Polizisten
Sunday, March 7th, 2010Die Sonntagszeitung berichtet heute von einer “Kopfkamera” für Polizisten. Die Linse wird am Kopf getragen und das Bild drahtlos an einen “taktischen Computer” am Gürtel des Polizisten übertragen. Von dort aus gelangen die Daten zur späteren Auswertung, z.B. bei Bedarf vor Gericht, on demand auf einen Webserver.
Ja – und wieder stellen sich die gleichen Fragen wie bei jeglicher Web 2.0 Nutzung: Ist Datenmissbrauch ausgeschlossen? Ist der nichtstaatliche Provider vertrauenswürdig? Ist der Polizist als mutmaßlicher Besitzer eines hieb- und stichfesten Beweismittels in größerer Gefahr als ohne Gürtelcomputer - der eigentlich nur ein “Hub” ist?
Web 2.0 und Social Media:
Fluch oder Segen?
Sunday, March 7th, 2010

Die Stimmung dreht sich langsam: war die WamS kürzlich noch glühender Verfechter aller neuer Technologie, geht sie jetzt zunehmend kritisch mit Apple, Facebook, Google und Co um. Liefern diese Firmen nun neue Kommunikationsmittel, oder neue Kontrolltechnologien? Die Meinungen gehen auseinander und sie differenzieren sich immer mehr. Oder wurde bei der WamS nur der Fachredakteur ausgetauscht? Vermutlich nicht, denn die Zerrissenheit geht quer durch die Gesellschaft:
Da sind zunächst die Gruppen der Onliner und der Offliner. Den echten Offlinern ist eigentlich egal was alles im und mit dem Internet geschieht. Die Onliner (wie ich) nutzen einfach alles, was geboten wird.
Dann gibt die Diskussionen zwischen den Onlinern, und anderen Onlinern, die aber eigentlich lieber Offliner wären und denen die Nutzung des Webs im Job oder durch deren Umfeld aufgebürdet wird, in dem dieses z.B. keine Postkarten mehr schickt, sondern E-Mails. Sie bekommen mit, dass sie im Internet stattfinden, obwohl sie das nicht wollen. Konflikthaltig.
Ausserdem haben wir noch Onliner, die auch mit sich hadern, ob das in Facebook und Google (usw.) gesetzte Vertrauen gerechtfertigt ist.
Ich habe heute, am Sonntag, aber weder Zeit noch Lust mich diesem Thema wissenschaftlich zu nähern. Daher stelle ich einfach mal folgende Frage in den Raum: Wie wird sich dieser soziologische Prozess wohl fortsetzen? Wink: Es gibt eine Kommentarfunktion gleich hier unter dem Text
Withings – Die Körperwaage mit Webanschluss
Monday, March 1st, 2010
Zog heute bei uns ein: die twitternde iPhone App Internetdatenbank- Webcloude- Waage “Withings Körperwaage WLAN“
Als es vor einigen Jahren hiess, dass in einer nicht mehr allzu fernen Zukunft quasi jedes Haushaltsgerät online sein würde, konnte man sich das noch nicht so richtig vorstellen. Man dachte damals allenfalls an Kühlschränke, die automatisch eine Warenbestellung auslösen, wenn z.B. die Milch ausginge und hielt das für ziemlich überflüssig. Heute ist das Internet bereits allgegenwärtig. Im Haushalt aber, hat es noch nicht den prophezeiten Einzug gehalten.
Das ändert sich bei mir mit dem heutigen Tage, denn ab heute nutzen wir Withings. Withings ist zunächst eine normale Personenwaage, wie sie in vielen Haushalten im Bad steht. Nach dem Auspacken wird sie zuerst per USB an den Rechner angeschlossen um eine Berechtigung für das häusliche WLAN einzurichten – und schon beginnt sie sich von den üblichen Badezimmerwaagen zu unterscheiden. Ist diese WLAN Konfiguration erledigt, kann fast schon die erste Messung losgehen. Da man aber seine Messdaten auch verwalten können möchte, fehlt nun noch ein Account auf dem Webserver, der nebst einer grafischen Benutzeroberfläche auch eine Datenbank für die Messergebnisse bietet. Jetzt geht es zum ersten Wiegen:
74,2 KG. Ah ja. So etwa hatte ich´s erwartet. Das Ergebnis wird sofort in der Übersicht meiner Waagenbenutzer auf dem Rechner angezeigt, wohin es kabellos gelang. Kleines Problem: Ich hatte noch gar keinen Benutzer angelegt. Jetzt steht da “unbekannter Benutzer”. Also: Wert löschen, Benutzer Guido anlegen, Größe, geschätztes Gewicht – daran soll mich die Waage erkennen. Wiegen, zurück zum PC. Tatsächlich! Übermittelt wurde mein Gewicht, der Fettanteil daran, der BMI. Toll! Gleich die Kinderchen auf die Waage. Klappt. Die Waage weist die Benutzer richtig zu und liefert die Daten brav auf meine Auswertungsgrafik. Nach etwas Suchen finde ich auch die passende und kostenlose iPhone Applikation, die die Messwerte schon nach dem ersten Starten und der Eingabe der zuvor im Web vergebenen Benutzerkennung kennt und grafisch anzeigt. Und da wir schon mal im Web sind, könnte man die Messwerte jedes einzelnen Benutzers auch automatisch
- bei jeder Messung
- einmal täglich
- oder einmal wöchentlich twittern!
Doch damit nicht genug. Die Waage spricht bei Bedarf auch mit Google Health oder gibt alle Messergebnisse und Grafiken einfach ´public´ im Internet frei. Das lassen wir lieber aber für schlecht motivierte Abnehmwillige könnte es schon ein Ansporn sein, die Gewichtsdaten mit anderen zu “teilen”. Interessant könnte die Technik auch für ambulante Pflegedienste oder Dialysen sein, die das Gewicht ihrer Patienten im Auge haben wollen. Wie gesagt: Die Daten liegen in der Webcloude, sind aber nicht öffentlich zugänglich wenn dies der Benutzer nicht explizit so einrichtet.
Mein Fazit nach den ersten Stunden mit der Withings: Ein MUST HAVE. Prima, das Teil.
Zopim ist da
Sunday, February 28th, 2010
Als neuen Service können die Besucher dieser Website nun auch dann in direkten Chatkontakt mit mir treten, wenn wir offiziell keine Kontakte ausgetauscht haben. Möglich wird dies durch einen Dienst namens Zopim.
Wie funktionierts? Am unteren rechten Rand erscheint ein Icon, mit dessen Hilfe der Besucher ein Chatfenster direkt zu mir, dem Autor dieser Website öffnen kann. Ich kann dann über meine “ganz normalen” Chat Tools, die ich auch zum Chat mit “echten” Kontakten nutze, mit dem Besucher chatten. Das Icon zeigt jeweils an, ob ein Chat möglich ist (Stauts online), oder auch nicht (Status offline). Letzterer wird auch gezeigt, wenn mein Messengerstatus auf “Abwesend” oder “Beschäftigt” steht. Wird kein Icon angezeigt, habe ich das System nicht gestartet.
Strassen in der Schweiz sind toll
Wednesday, February 24th, 2010Quält man sich in Deutschland über mit Schlaglöchern übersähte Buckelpisten, haben die Schweizer ihre Strassenpflege besser im Griff. Jetzt bestätigt sogar Google auf seinen Karten, dass die Strassen in der Schweiz “toll” sind. Die täglich von mir befahrene A1 hat mit ihrem astreinen Strassenbelag nun die offizielle Google Auszeichnung “toll road” bekommen, wie auch die Abbildung oben zeigt. Eine verdiente Ehrung.
Führungskräftemeeting 2010
Thursday, February 18th, 2010Nach einem Abend des intensiven Networkings und des fachlichen Austauschs hat am Morgen das 6. Führungskräftemeeting in Heiligendamm begonnen. Der renomierte Zukunfstforscher Moshe Rappoport vom IBM Research Center Zürich eröffnete den
Vortragsreigen mit seinem faszinierenden Referat zum Thema “2010: IT-Welt im Umbruch”. Anhand von ihm identifizierter Megatrends zeichnete er ein Bild der Nutzung der Informationstechnologie der kommenden 20 Jahre. Er beschrieb die Entwicklung seit dem Jahre 1979 und machte daran deutlich, welchen Weg die Menschheit im IT-Zeitalter bereits weltweit zurückgelegt hat und welche gesellschaftlichen Konsequenzen sich ergeben. Rappoport erklärte den Unterschied zwischen “Digital Natives”, also Personen, die zu einer Zeit aufgewachsen sind in der bereits digitale Technologien wie Computer, das Internet, Handys, mp3-Musik usw. allgemein verfügbar waren und den “Digital Immigrants”, die diese Dinge erst im Erwachsenenalter kennengelernten.
In meinem Vortrag besprach ich im Verlauf der Veranstaltung die digital unterstützten Medikationsprozesse zur Erhöhung der Arzneimitteltherapie-Sicherheit mit Interaktionschecks und Indikationsprüfungen.
Die Neue heisst “blippy”
Saturday, February 6th, 2010
Die neueste Erfindung sozialen Netzwerkens heisst “blippy”. Ob “blippy” wirklich “fun” bietet, wie die Seite verspricht, oder doch eher etwas für Vollidioten ist, die sich in aller Öffentlichkeit abzocken lassen wollen, wird sich wohl noch herausstellen müssen.
Worum geht es? Auf “blippy” gibt man seine Kreditkartendaten und die Logins für Onlineshops ein, die man nutzt. “blippy” sagt, man “teile” diese Daten nur mit “vertrauenswürdigen Dritten”. Ob “blippy” allerdings seinerseits vertrauenswürdig ist, weiss man nicht. “blippy” nutzt die Accountdaten jedenfalls, um die Einkäufe, die man getätigt hat, über seine Website zu publizieren. So sollen die Konsumenten mit ihren Network-Friends über das Gekaufte ins Gespräch kommen können.
Datenschützern treibt sicher allein der Gedanke an “blippy” den Schweiß auf die Stirn und bereitet ihnen vermutlich zudem auch schlaflose Nächte. Ein Unterschied zur längst ausgebrochenen Datensammelwut der Payback-Kundenkartenindustrie besteht allerdings: Bei “blippy” bestimmt der Nutzer selber, was er bekannt gibt und was nicht. Bei jedem Zahlen an der EDEKA Kasse werde ich z.B. nach der Deutschland Card gefragt, bei MIGROS nach Clumuluskarte bei COOP nach der Supercard usw. Hätte ich solche Karten, was würden die Firmen mit meinen Daten tun? Welche Informationen haben sie sowieso, weil ich kaum je mit Bargeld bezahle? Also egal: ich habe mich zu einem übersichtlich eingeschränkten “blippy” Test entschieden und präsentieren hier auf der Website zukünftig rechts in der Sidebar unter “Social Networking” meinen Einkäufe von Musik, E-Books und Software im Apple Store iTunes. Mal gucken?
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Update am 07.03.2010, 5 Wochen nach schreiben des obigen Textes: Blippy scheint ein Rohrkrepierer zu sein. Trotz vielfältiger Aktivitäten auf iTunes zeigt Blippy nach 5 Wochen noch immer die selben Daten an, wie am ersten Tag. Bei diesem Servicelevel ist der Dienst Müll. Werde weiter beobachten, ob das so bleibt. Wenn ja, wird abgeschaltet.
Internetfundstück
Saturday, February 6th, 2010Musikgenuss
Tuesday, February 2nd, 2010Auf gegebenem Anlass -weil wir gerade über gute Musik reden- möchte ich Euch (übrigens ohne jeden politischen Hintergedanken) den folgenden musikalischen Höhepunkt historischer tenörischner Sangeskunst zu Gehör bringen. Was für eine kraftvolle Musik!






