Archive for the ‘Kommentar’ Category

Kopfkameras helfen Polizisten

Sunday, March 7th, 2010

Die Sonntagszeitung berichtet heute von einer “Kopfkamera” für Polizisten. Die Linse wird am Kopf getragen und das Bild drahtlos an einen “taktischen Computer” am Gürtel des Polizisten übertragen. Von dort aus gelangen die Daten zur späteren Auswertung, z.B. bei Bedarf vor Gericht, on demand auf einen Webserver.

Ja – und wieder stellen sich die gleichen Fragen wie bei jeglicher Web 2.0 Nutzung: Ist Datenmissbrauch ausgeschlossen? Ist der nichtstaatliche Provider vertrauenswürdig? Ist der Polizist als mutmaßlicher Besitzer eines hieb- und stichfesten  Beweismittels in größerer Gefahr als ohne Gürtelcomputer -  der eigentlich nur ein “Hub” ist?

zum Artikel der Sonntagszeitung

Web 2.0 und Social Media:
Fluch oder Segen?

Sunday, March 7th, 2010

Die Stimmung dreht sich langsam: war die WamS kürzlich noch glühender Verfechter aller neuer Technologie, geht sie jetzt zunehmend kritisch mit Apple, Facebook, Google und Co um. Liefern diese Firmen nun neue Kommunikationsmittel, oder neue Kontrolltechnologien? Die Meinungen gehen auseinander und sie differenzieren sich immer mehr. Oder wurde bei der WamS nur der Fachredakteur ausgetauscht? Vermutlich nicht, denn die Zerrissenheit geht quer durch die Gesellschaft:

Da sind zunächst die Gruppen der Onliner und der Offliner. Den echten Offlinern ist eigentlich egal was alles im und mit dem Internet geschieht. Die Onliner (wie ich) nutzen einfach alles, was geboten wird.

Dann gibt die Diskussionen zwischen den Onlinern, und anderen Onlinern, die aber eigentlich lieber Offliner wären und denen die Nutzung des Webs im Job oder durch deren Umfeld aufgebürdet wird, in dem dieses z.B. keine Postkarten mehr schickt, sondern E-Mails. Sie bekommen mit, dass sie im Internet stattfinden, obwohl sie das nicht wollen. Konflikthaltig.

Ausserdem haben wir noch Onliner, die auch mit sich hadern, ob das in Facebook und Google (usw.) gesetzte Vertrauen gerechtfertigt ist.

Ich habe heute, am Sonntag, aber weder Zeit noch Lust mich diesem Thema wissenschaftlich zu nähern. Daher stelle ich einfach mal folgende Frage in den Raum: Wie wird sich dieser soziologische Prozess wohl fortsetzen? Wink: Es gibt eine Kommentarfunktion gleich hier unter dem Text ;-)

Strassen in der Schweiz sind toll

Wednesday, February 24th, 2010

Quält man sich in Deutschland über mit Schlaglöchern übersähte Buckelpisten, haben die Schweizer ihre Strassenpflege besser im Griff. Jetzt bestätigt sogar Google auf seinen Karten, dass die Strassen in der Schweiz “toll” sind. Die täglich von mir befahrene A1 hat mit ihrem astreinen Strassenbelag nun die offizielle Google Auszeichnung “toll road” bekommen, wie auch die Abbildung oben zeigt. Eine verdiente Ehrung.

€uro und Schweizer Franken

Monday, February 8th, 2010

Der Euro bewegt sich im Vergleich zum Schweizer Franken seit über zwei Jahren talwärts. Im Oktober 2007 hatte er seine Spitze bei 1.67 CHF erreicht. Jetzt kostet er nur noch 1.47 CHF. Jeder Euro ist heute 20 Rappen günstiger als zuvor, wie die Europäische Zentralbank auf einer übersichtlichen Grafik gezeigt. Ab sofort wird auf dieser Website zudem der aktuelle Wechselkurs €/CHF unter der Rubrik “1.- € kostet heute” in der Sidebar rechts dargestellt.

Das war mir mal eine Meldung wert.

Gelesen in der WamS

Sunday, February 7th, 2010

Gestern bekam ich einen Anruf, ob ich nach dem Probeabo im Dezember die WamS nicht abonnieren wolle. Aber was soll ich mit 2 WamS’? Man scheint nicht gut organisiert zu sein im WmaS Verlag.

Aufmacher der Zeitung diese Woche: “Kriminelle” bieten der Bundesregierung weitere Denunzianten CDs mit geklauten Steuerhinterziehungs Kontodaten. Die Regierung prüfe, heisst es. Auf Seite 10 ein Cartoon: “Heidi, wo kommt all das Geld her?!” “Grossvater, der Geissenpeter und ich haben Bankdaten gehackt und an die deutsche Regierung verkauft!”

Hammergeile Kopfhörermusik
aus der Vergangenheit

Sunday, February 7th, 2010

Also das ist wirklich eine zauberhafte Platte! Der frühere Schlagerfuzzi und heutige Rocker Peter Maffay hat mal wieder ein Meisterwerk produziert. Musik ohne jede Tricks. Aus einem lebenslangen Schaffen hat er die schönsten Werke herausgezupft und neu arrangiert. Piefige 70er Schlager wie die schnulzige Geschichte des 17jährigen Jünglings, der in “Es war Sommer”, dem musikalischen Alptraum meiner Jugend agiert, werden plötzlich zu Meisterwerken. Und auch der seinerzeit aus der DDR importierte Karat Song “Über sieben Brücken” bekommt eine Kraft, die er nie hatte. Bei Karat schon gar nicht, bei Maffay aber auch nicht. Der Tabaluga Song “Nessaja” hatte schon immer diese Power und kann im Kontext dieses Werkes dennoch noch einmal einen draufsetzen. Bei “So bis Du” denkt mann nicht mehr an Käseigel, Bowle, Knautschsäcke, psychedelische Tapeten und bewusstseinserweiternde Substanzen, sondern eher an eine Gospelmesse. In “Schatten in die Haut tätowiert” dominiert musikalisch ein Dobro den Rhythm and Blues Sound. Ich bin begeistert. Empfehlung: anhören, kaufen!

Gelesen in der WamS

Sunday, January 31st, 2010

Schon seit einigen Wochen hatte ich vor, jeweils am Sonntag kurz über lesenswerte Artikel in der “Welt am Sonntag” (WamS) zu schreiben. Die Zeitung flattert nach einem geschenkten Probeabo (Dank nach Braunschweig!) seit einigen Wochen all sonntäglich in unsere Zeitungsrolle. Hier also ein erster Versuch zur heutigen Ausgabe.

Auf der ersten Seite stechen gleich zwei Themen ins Auge: Die Überlegungen in der FDP, das Steuergeschenk an die Hoteliers wieder zurückzuziehen und ein weitere Spott-Artikel zu Ministerpräsident Öttingers Englischkünsten. “No I can’t” kam als billige Fälschung offenbar nicht an.

Dann erklärt die Kanzlerin zur 100 Tage Bilanz der Regierung auf über einer (der grossen) Seiten der WamS, CDU und FDP hätten ein unterschiedliches Staatsverständnis. Weiter hinten im Blatt wird die FDP “Egoistenpartei” genannt. Wer würde da widersprechen?

In einer bemerkenswerten Kolumne zollt Wolfgang Clement dem SPD Parteivorsitzenden Sigmar Gabriel seinen Respekt für dessen Reaktion auf das neuerliche Abtreten Oskar Lafontains. Finde ich auch. Hat er gut gemacht.

Ein Karikaturmännchen fragt Steve Jobs was er tue, wenn der iPad von den Kunden  nicht gekauft würde? Der antwortet: “Dann nennen wir es iFlopp.” Dazu wird es wohl kaum kommen. In der Rubrik “Forum” schreibt der Autor Ulf Poschardt: “Mit jedem neuen Computer wächst die Wissenskluft.” Lesenswert!

Eine Seite nach Steve Jobs eine weitere “Kultfigur”. Dieter Bohlen wird als “Held des einfachen Konsumenten” gefeiert. Ein zweifelhafter Titel, aber wohl gut bezahlt. Dann eine Buchbesprechung. “Radio Heimat” scheint ein interessantes wie erschwingliches Buch über die Menschen des Ruhrgebiets der 1970er und frühen 1980er Jahre zu sein. 14,95 €. Dann der Sportbund. Bei mir noch vor dem lesen Altpapier.

Dass die ehemalige Zonengrenze einen “Proll-Meridian” markieren solle, hätte ich so nie behauptet. Ein überzogener Artikel über Neufünfland, Unterschichtengeschmack, Proletarisierung und weiterer verbaler Entgleisungen.

Es folgt ein Bund über Südafrika. Da ist demnächst wohl irgendwas Sportliches… Siemens liefert vielleicht neue Schnellzüge an die Bahn. Tauwetter kann Dachlawinen auslösen. Aha.

Und dann, fast auf der letzten Seite, endlich ein Bericht über den iPad. Den kenne ich aber schon. Der ist doch seit mindestens einem Tag schon auf der welt.de Website!? Einer der übliche Verrisse. Abwarten!

Interessant ist auch bei dieser Gelegenheit einen Bick in die schweizerische Sonntagszeitung zu werfen. Während in Deutschland diskutiert wird, ob der Staat eine ihm angebotene Kontoliste deutscher Steuerflüchtlinge kaufen soll, geht man in der Schweiz der Frage nach, ob ein Drittstaat in der Schweiz illegal beschaffte, also geklaute Bankdaten kaufen darf. Diese Frage ist mehr als berechtigt. Wo kommen wir den hin, wenn Usus wird, dass sich Staaten in aller Öffentlichkeit Daten von ausländischen Unternehmen besorgen, die denen geklaut wurden? Es wäre ja ein interessantes Geschäftsmodell für jeden bisher redlich sein Geld erwerbenden Bankkaufmann, sich bei einer Schweizer Bank anstellen zu lassen um deren Daten zu stehlen, die dann der deutsche Staat zu seinem finanziellen Segen kauft. Das geht doch nicht! Hier muss ein Staatsvertrag her der regelt, wie mit dem Bankgeheimnis einerseits und der Steuerflucht andererseits zwischen den Nachbarländern umgegangen werden soll.

iPad im Spiegel der veröffentlichten Meinung

Friday, January 29th, 2010

Warum nur, so fragt man sich, kommt das vor zwei Tagen von Apple vorgestellte “iPad” eigentlich so schlecht in der Presse weg? Sind es tatsächlich die höheren Erwartungen, die der Hype um das Gerät im Vorfeld geschürt hatte? Sind es wirklich die als unzureichend empfundenen technischen Spezifikationen, wie die fehlende Multitaskingfähigkeit? Ich glaube das nicht.

Was wir zu lesen bekommen ist die veröffentlichte, nicht aber die öffentliche Meinung. Die Webseitenbetreiber und Blogger dieser Welt sind gespalten: die einen, wie ich, begeistert. Die anderen enttäuscht. Nein, ein High-End Computer, der allen Ansprüchen an ein digitales Office im DIN A4 Format gerecht wird, ist das iPad wohl noch nicht. Muss er aber auch (noch) nicht sein. Was seinen Nutzen ausmacht kann man erahnen, wenn man die teilweise niederschmetternden Artikel der Printmedien über das Gerät verfolgt: In den Verlagen kursiert die nackte Angst, dass mit diesem Entwicklungsschritt der Computerrei nun endgültig ein Massensterben der Druckerpressen beginnt. Ob das wirklich so ist? Ob sie die Menschen sich wirklich von ihrer papierenen Morgenzeitung oder ihrem Wochenmagazin und dicken Schmökern verabschieden? Egal. Die Angst geht um. Es ist etwas Grosses im Busch.

Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob das Gerät mehr oder weniger kann, als die seit Jahren auf dem Markt befindlichen Tablet PCs. Ob iPads in Massen gekauft, genutzt und geliebt werden, ist die einzig relevante Frage. Obwohl Vorhersagen immer dann besonders schwer sind, wenn sie die Zukunft betreffen, will ich mal eine riskieren: Das iPad wird das Verhältnis weiterer breiter heute noch computerferner Schichten zur Nutzung von Computern komplett verändern. Somit steigt die Zahl der Anwender von Computertechnologie weiter an, wie ich erwarte. Gleichzeitig verändert sich das Nutzungsverhalten und die Orte der Computernutzung weiterer Personenkreise. Sass man zuletzt noch in einer Ecke des Wohnzimmers am PC, der nur zu definierten Gelegenheiten eingeschaltet wurde, so wird man jetzt erleben, dass das Garät stets griffbereit in der guten Stube liegt. Ob schnell mal etwas bei den Hausaufgaben gegoogelt werden muss, oder auch die eMails abgerufen werden sollen; die Arbeit am Computer muss nicht mehr geplant werden, geht nicht mit minutenlangen Startprozeduren einher und stört auch optisch die Wohlfühlatmosphäre des Raumes nicht mehr, wie es der Wohnzimmer-Fremdkörper PC noch tut. Wer genügend Räume hat, hat dem Rechner vielleicht sogar ein “eigenes Zuhause” in einem Büroraum gegeben. Dieses Zimmer kann künftig wohl wieder anderweitig disponiert werden.

Veränderungpotenzial gewohnter Abläufe gibt es reichlich. Ein weiteres Beispiel? Hier ist es: Wieso müssen Schulkinder eigentlich immer noch 10KG schwere Tornister voller Bücher mit sich herumschleppen?

Das Wichtigste im Zusammenhang mit der Einführung des iPad aber ist, dass die Affinität der Menschen zum Computer mit dem flachen Apple Pad eine andere werden dürfte, sie eine weitere Entwicklungsstufe erklimmt. Das nützt der Entwicklung der Gesellschaft, die zusehens weniger in solche, die keinen Mausführerschein besitzen und jene, die Tag und Nacht online sind, gespaltet bleibt. Dieses wiederum dient des Ausbaus der Kokurrenzfähigkeit einer Gesellschaft auf den Weltmärkten, da auch die prozessunterstützende Anwendung von Rechnern im beruflichen Alltag für viele Menschen wieder ein Stück selbstverständlicher geworden sein wird und sich dadurch neue Chancen für effiziente Arbeitsabläufe ergeben.

Ob das iPad nun als technische Innovation ein grosser Wurf ist oder eher nicht – soziologisch ist seine Markteinführung aller Voraussicht nach ein bedeutsamer Entwicklungsschritt unseres Zeitalters.

Livekommentar zur Apple Keynote

Wednesday, January 27th, 2010

  • 20:24 Jetzt muss es nur noch geliefert werden :-)
  • 20:21 bis 829$
  • 20:17 Preise: ab 500 US$
  • 20:17 kein SIM Lock!!!
  • 20:16 WLAN haben natürlich alle
  • 20:15 Es gibt Pads mit und ohne UMTS!
  • 20:14 Sync mit iPhone Kabel
  • 20:13 iBeamen soll auch gehen!?
  • 20:12 iWorks kostet nur 10 US$
  • 20:11 Jetzt wird es wohl auch für MS Office eng -> iWorks4iPad
  • 20:08 Zeit, ein paar Reaktionen auf Facebook und so zu sichten
  • 20:00 Noch mehr Software: iWork für iPad
  • 19:59 Hihi, man kann die Schriftart seiner Bücher selber wählen
  • 19:58 Ob es zum Start auch schon deutsche Bücher gibt?
  • 19:55 “Amazon’s done a great job of pioneering this technology with their ebook reader.” LOL
  • 19:55 eine Digitale…
  • 19:54 Das ist wirklich wieder einmal eine Revolution
  • 19:53 Die Gerüchteküche hat nicht zuviel versprochen: Jetzt die iBooks!
  • 19:50 Sind wohl alle abgelenkt. Oder ist Twitter down?
  • 19:49 Es Twittert gar keiner
  • 19:47 Runterkommen: man kann darauf malen, ok. Standard ;-)
  • 19:46 Hyperventilationsgefahr. Das ist echt zuviel auf einmal
  • 19:43 Zur Kasse bitte: iPad-Version der New York Times
  • 19:42 Ich will einen. Jetzt! Mit 64 GB
  • 19:39 Noch gibts ihn nicht auf der Apple Shopseite :-)
  • 19:37 Filme in HD auf dem Pad
  • 19:35 Die iPhone Apps laufen auch auf dem iPad
  • 19:33 680 Gramm leicht
  • 19:32 10 Stunden Akku
  • 19:31 Das iPad ist 1,2 cm dünn! 16 bis 64 GB Speicher
  • 19:29 erste Bilder vom neuen iTunes und iPhoto
  • 19:26 Die Gerüchte scheinen so ziemlich alle wahr gewesen zu sein, was die Funktionen des iPad betrifft
  • 19:23 Alle Server sind überlastet
  • 19:20 Neuer Terminkalender und neues Mailprogramm
  • 19:14 geil :-)
  • 19:12 Das erste iPad Bild!!!
  • 19:06 Steve Jobs ist da
  • 19:05 Immer noch Funkstille auf allen Kanälen
  • 19:02 Noch kein Live Audio Stream bei touchtalk.at
  • 19:01 Was nun? Alles dunkel. Netze zusammengebrochen?
  • 19:00 Letztes Gerücht: heute keine bestellbaren Produkte
  • 18:57 Live Ticker läuft
  • 18:55  gleich geht’s los…

Personell + Programmatisch + Organisatorisch

Tuesday, January 19th, 2010

Personell, programmatisch und organisatorisch soll der strukturelle Erneuerungsprozess in der deutschen Sozialdemokratie sein. Als Mitglied des Kreisvorstands im SPD Kreisverband Waldshut habe ich mich in der vergangenen Woche für eine veränderte Versammlungskultur eingesetzt. Nicht einverstanden bin ich zum Beispiel damit, den notwendigen Dialog nach den Regeln eines Parteitages abzuhalten. Diese verlangen, dass Wortmeldungen in der Reihenfolge ihres Eingangs beim Präsidium aufgerufen werden. Das ist aber nicht das, was ich mir unter Dialog vorstelle. Die Aneinanderreihung von Monologen ergibt noch keinen Dialog. Und: die Gespräche sollten auch jenseits der üblichen Parteitagsrhetorik geführt werden.

Meine Vorstellungen gehen eher in Richtung eines moderierten Gesprächs, bei dem man -ganz undemokratisch in den Augen einiger Genossen- dem Moderator die Führung des Gespräches überlässt. Kommen Themen oder einzelne Sprecher nicht hinreichend zu Wort, führt man das Gespräch eben mit neuem Schwerpunktthema an einem Folgetermin fort. Es muss Schluss sein mit dem langweiligen Geschwafel nach den Regeln der jungen Bundesrepublik Mitte des letzten Jahrhunderts!

In der ebenso ergebnissoffenen wie ergebnisorientierten Fachdiskussion habe ich damit die allerbesten Erfahrungen. Warum sollen wir ausgerechnet über Politik, also über unser aller Leben so unlebhaft “diskutieren”, wie es nur eben geht?

Das Wichtigste allerdings ist, dass überhaupt Meinungsaustausch und Diskussion stattfindet. Sollten also nun Anhänger anderer politischer Richtungen aufgrund dieser Zeilen hier Häme empfinden: vergessen Sie’s! Mir ist jede innerparteiliche politische Auseinandersetzung mit den Themen der Zeit lieber, als gar nicht zu diskutieren, Probleme auszusitzen oder wegzulächeln.