Archive for the ‘PC’ Category

Neuer Bundespersonalausweis beim Berliner Führungskräftenetzwerk

Friday, August 27th, 2010

Am 1. November 2010 wird der neue Personalausweis im Scheckkartenformat den bisherigen Personalausweis ablösen. Das neue Dokument wurde gegenüber dem altem Ausweis mit einigen hilfreichen Neuerungen versehen. “Mit dem innovativen Ausweisdokument setzt Deutschland neue Maßstäbe im Identitätsmanagement”, sagt das Bundesministerium des Innern.

“Wie schon der bisherige Ausweis enthält auch das neue Dokument zahlreiche Sicherheitsmerkmale. Diese Merkmale machten schon den bisherigen Ausweis zu einem der fälschungssichersten Dokumente der Welt. Diese Standards werden mit dem neuen Personalausweis nicht nur übernommen, sondern noch verbessert”, heißt es aus Berlin

“Wir werden das Konzept im Detail aus berufenem Munde im Rahmen eines Kaminabends beim 10. Treffen des Führungskrägftenetzwerkes Berliner Klinik-IT Forum am 15.09.2010. vorstellen”, sagt Guido Burkhardt, Exclusiv Circle Member des Kreises.

http://www.fuehrungskraeftenetzwerk.de/


Backupstrategie für Privatleute wie mich

Sunday, April 11th, 2010

Es war kein verregneter Tag heute. Aber es war ein solcher vorhergesagt und das reichte mir aus, mich mit Bergen von Papier zu beschäftigen, die sich im heimischen Büro angesammelt hatten und die inzwischen, 13 Stunden später, auch tatsächlich alle verschwunden sind. Einiges muss man aufbewahren, anderes wie irgendwelche wichtigen Zettel, Briefe, Belege und so weiter aber nun wieder nicht. Was das Finanzamt zum Beispiel dereinst sehen möchte, muss im Original abgeheftet werden. Aber der ganze andere Kram?

Ich scanne alle Unterlagen, die in ihrem Ursprung papieren vorliegen, ein. Anfangs nahm ich dafür ein Nuance Programm namens “PaperPort” zur Hilfe aber erstens stürzt dieses seit geraumer Zeit immer wieder unmotiviert ab und zweitens kommt man auch ohne ein solches Tool zurecht. Wichtig ist, dass es eine Filestruktur gibt, in der man die Dinge wiederfindet.

Doch was passiert, wenn die Festplatte crasht? So etwas kommt vor und ist auch mir schon zwei mal passiert. Ich setze auf folgende Strategie:

  1. Meine Daten werden ganz herkömmlich auf dem Rechner gespeichert, auf dem ich sie erfasse oder bearbeite
  2. In regelmäßigen Abständen fertigt der Rechner mit Hilfe der “Time-Capsule” und einer entsprechenden Software ein Abbild aller Daten auf einer externen Festplatte an, die in der Time-Capsule steckt und als NAS (Network attached Storage) bezeichnet werden kann.
  3. Die Time-Capsule wiederum wird manuell von Zeit zu Zeit mit einem weiteren NAS Device gesichert.
  4. Da im Falle eines Falles alle diese Geräte und auch ein Teil der Originalakten in einem einzigen Raum untergebracht sind, nämlich meinem Home Office, synchronisiere ich die Daten zusätzlich in der Webcloud. Es gibt viele Anbieter, die Speicherplatz auf ihren Rechnern zur Verfügung stellen. Ich selber nutze die nicht kostenfreie Variante MobileMe von Apple. Dies erstens wegen des Servicelevels (wer garantiert, dass ein Gratisanbieter nicht einfach vom Markt verschwindet und mit ihm meine Daten) und zweitens wegen des Schutzes meiner Daten, die so -so die Hoffnung- Unbefugten nicht zur Verfügung stehen.

Und? Lohnt sich der ganze Aufwand? Für mich schon, denn über die NAS Devices können auch alle anderen Computer im heimischen Netzwerk auf die Daten zugreifen. Sind solche nicht vorhanden, reicht vielleicht auch eine lokale Version der Dateien auf dem eigenen Rechner PLUS einer Webkopie z.B. bei MobileMe. Jedem, der gelegentlich aber auch schon mal Daten versehentlich löscht, sei dennoch die Time-Capsule empfohlen, denn die kann Daten, wie sie zu einem fast beliebigen Zeitpunkt einmal auf den per WLAN angebundenen Rechnern waren, wiederherstellen. Nebenbei ist ganz praktisch, dass sie auch noch einen WLAN Sender, einen so genannten Access Piont enthält und zudem das drahtlose Drucken von allen Rechnern im Heim-Netzwerk ermöglicht.

Withings – Die Körperwaage mit Webanschluss

Monday, March 1st, 2010
Zog heute bei uns ein: die twitternde iPhone App Internetdatenbank- Webcloude- Waage “Withings Körperwaage WLAN

Als es vor einigen Jahren hiess, dass in einer nicht mehr allzu fernen Zukunft quasi jedes Haushaltsgerät online sein würde, konnte man sich das noch nicht so richtig vorstellen. Man dachte damals allenfalls an Kühlschränke, die automatisch eine Warenbestellung auslösen, wenn z.B. die Milch ausginge und hielt das für ziemlich überflüssig. Heute ist das Internet bereits allgegenwärtig. Im Haushalt aber, hat es noch nicht den prophezeiten Einzug gehalten.

Das ändert sich bei mir mit dem heutigen Tage, denn ab heute nutzen wir Withings. Withings ist zunächst eine normale Personenwaage, wie sie in vielen Haushalten im Bad steht. Nach dem Auspacken wird sie zuerst per USB an den Rechner angeschlossen um eine Berechtigung für das häusliche WLAN einzurichten – und schon beginnt sie sich von den üblichen Badezimmerwaagen zu unterscheiden. Ist diese WLAN Konfiguration erledigt, kann fast schon die erste Messung losgehen. Da man aber seine Messdaten auch verwalten können möchte, fehlt nun noch ein Account auf dem Webserver, der nebst einer grafischen Benutzeroberfläche auch eine Datenbank für die Messergebnisse bietet. Jetzt geht es zum ersten Wiegen:

74,2 KG. Ah ja. So etwa hatte ich´s erwartet. Das Ergebnis wird sofort in der Übersicht meiner Waagenbenutzer auf dem Rechner angezeigt, wohin es kabellos gelang. Kleines Problem: Ich hatte noch gar keinen Benutzer angelegt. Jetzt steht da “unbekannter Benutzer”. Also: Wert löschen, Benutzer Guido anlegen, Größe, geschätztes Gewicht – daran soll mich die Waage erkennen. Wiegen, zurück zum PC. Tatsächlich! Übermittelt wurde mein Gewicht, der Fettanteil daran, der BMI. Toll! Gleich die Kinderchen auf die Waage. Klappt. Die Waage weist die Benutzer richtig zu und liefert die Daten brav auf meine Auswertungsgrafik. Nach etwas Suchen finde ich auch die passende und kostenlose iPhone Applikation, die die Messwerte schon nach dem ersten Starten und der Eingabe der zuvor im Web vergebenen Benutzerkennung kennt und grafisch anzeigt. Und da wir schon mal im Web sind, könnte man die Messwerte jedes einzelnen Benutzers auch automatisch

  • bei jeder Messung
  • einmal täglich
  • oder einmal wöchentlich twittern!

Doch damit nicht genug. Die Waage spricht bei Bedarf auch mit Google Health oder gibt alle Messergebnisse und Grafiken einfach ´public´ im Internet frei. Das lassen wir lieber aber für schlecht motivierte Abnehmwillige könnte es schon ein Ansporn sein, die Gewichtsdaten mit anderen zu “teilen”. Interessant könnte die Technik auch für ambulante Pflegedienste oder Dialysen sein, die das Gewicht ihrer Patienten im Auge haben wollen. Wie gesagt: Die Daten liegen in der Webcloude, sind aber nicht öffentlich zugänglich wenn dies der Benutzer nicht explizit so einrichtet.

Mein Fazit nach den ersten Stunden mit der Withings: Ein MUST HAVE. Prima, das Teil.

Führungskräftemeeting 2010

Thursday, February 18th, 2010

Nach einem Abend des intensiven Networkings und des fachlichen Austauschs hat am Morgen das 6. Führungskräftemeeting in Heiligendamm begonnen. Der renomierte Zukunfstforscher Moshe Rappoport vom IBM Research Center Zürich eröffnete den Vortragsreigen mit seinem faszinierenden Referat zum Thema “2010: IT-Welt im Umbruch”. Anhand von ihm identifizierter Megatrends zeichnete er ein Bild der Nutzung der Informationstechnologie der kommenden 20 Jahre. Er beschrieb die Entwicklung seit dem Jahre 1979 und machte daran deutlich, welchen Weg die Menschheit im IT-Zeitalter bereits weltweit zurückgelegt hat und welche gesellschaftlichen Konsequenzen sich ergeben. Rappoport erklärte den Unterschied zwischen “Digital Natives”, also Personen, die zu einer Zeit aufgewachsen sind in der bereits digitale Technologien wie Computer, das Internet, Handys, mp3-Musik usw. allgemein verfügbar waren und den “Digital Immigrants”, die diese Dinge erst im Erwachsenenalter kennengelernten.

In meinem Vortrag besprach ich im Verlauf der Veranstaltung die digital unterstützten Medikationsprozesse zur Erhöhung der Arzneimitteltherapie-Sicherheit mit Interaktionschecks und Indikationsprüfungen.

Referat im Konferenz- und Ballsall des Grandhotels

Displax Folie: Computer Display
und Eingabegerät der Zukunft?

Wednesday, February 3rd, 2010

Die portugiesische Firma Displax hat in dieser Woche eine “Multitouch-Folie” vorgestellt, die auf nahezu jeden Untergrund aufgebracht werden und die Navigation auf der grafischen Oberfläche von Computern revolutionieren könnte. Heute ist dieses noch die Domäne von Computermäusen – mal abgesehen von drucksensitiven Bildschirmen wie jene beim iPhone oder bei Fahrkartenautomaten.  Damit aber nicht genug denn herkömmliche Bildschirme werden ebenfalls überflüssig. Auch die Visualisierung übernimmt die neue schlaue Folie.

Mit der neuen Technologie kann die jede nichtleitende flache oder gekrümmte, transparente oder lichtundurchlässige Oberfläche in einen Multitouch-Bildschirm verwandelt werden. Die DISPLAX Multitouch-Technologie basiert auf einer hauchdünnen transparenten Polymerfolie. Bringt man die Folie auf Glas, Plastik oder auch Holz auf, wird daraus eine interaktive Oberfläche, die auch in großformatigen Installationen zum Einsatz kommt. Die Inhalte werden mit einem Projektor auf das Material projiziert.

Zurzeit erkennt die Technologie auf einem 50-Zoll-Display gleichzeitig bis zu 16 Finger von verschiedenen Nutzern. Auch LCD-Monitore werden auf diese Weise zu Multitouch-Displays. DISPLAX schafft mit der Folie völlig neue Möglichkeiten: Zum einen lassen sich dank ihrer Flexibilität eine Vielzahl interaktiver Formate mit einer Diagonalen von bis zu drei Metern verwirklichen, selbst Kugeln. Zu anderen ist die Folie äußerst empfindlich – so empfindlich, dass Nutzer nicht nur durch Berührungen mit ihr interagieren können. Erstmals erkennt die DISPLAX Multitouch-Technologie auch Luftbewegungen: Objekte, wie zum Beispiel Fotos oder Dokumente, lassen sich durch Pusten auf der Oberfläche bewegen. Mit dieser Neuentwicklung weist DISPLAX den Weg für eine Vielzahl zukunftsweisender Applikationen und macht sie unter anderem für LCD-Hersteller, audiovisuelle Integratoren oder Gaming-Plattformen interessant.

Im klinischen Alltag ist die Nutzung für Dashboards oder Infoscreens vorstellbar, die in einigen innovativen Häusern heute bereits zum Einsatz kommen. Auch im Kantonsspital Baden wird diese Technologie bereits genutzt.

Displax

Gute Erfahrungen
mit drahtlosem Digitaldiktat

Tuesday, January 19th, 2010

Im Rahmen der geplanten Einführung des digitalen Diktats in unserem Haus prüfe ich derzeit die Möglichkeit des drahtlosen Diktierens. Hierbei wird ein geeignetes Headset per Bluetooth mit dem PC verbunden und die Sprache ohne Kabelverbindung quasi per Funk  an den Rechner übertragen. Die spannende Frage war: wird die auf diese Weise erzielte Datenqualität auch ausreichen, um damit per Spracherkennungsprogramm Sprache automatisch in Text umzusetzten?

Die Ergebnisse sind sehr positiv. Bis zu 10 Meter um den Schreibtisch herum erzielt man mit der hier verwendeten Konfiguration aus der Software Dragon Naturaly Speaking in der Version 10 und dem Logitech Headset B 750 hervorragende Ergebnisse, die sich nicht von der Nutzung des hochwertigen kabelgebundenen Sennheiser Headsets unterscheiden, welches ich sonst nutze. Darüber hinaus ist der Tragekomfort des Gerätes ausserordentlich gut und die Tonqualität der Kopfhörer auch für das Abspielen von Musik ganz ordentlich.

Ein möglicher praktischer Nutzen des Einsatzes in der Klinik ist der, dass mit diesen Mobilgeräten Patienten bezogene Diktate direkt in der Krankengeschichte erstellt werden können, ohne das nach dem Diktat das Mobilgerät synchronisiert und der betroffene Patient bei der Synchronisierung von Hand zugeordnet werden müsste. Dieser Schritt ist nicht nur lästig sondern birgt auch die Gefahr der Verwechselung von Patienten oder Fällen und wäre notwendig, wenn digitale Diktaphone herkömmlicher Bauart genutzt würden. Das Gerät ist ebenso für VoIP oder Videotelefonie geeignet. Für letztere wird noch eine Webcam benötigt, wie sie auf dem Bild hier in meinem Büro über dem Bildschirm positioniert ist.

Das Headset verfügt über einen wiederaufladbaren Akku. Dessen Kapazität reicht knapp für einen ganzen Arbeitstag, bevor der Kopfhörer an die Steckdose muss. Es ist aber auch möglich mit eingestecktem Stromkabel bei leerer Batterie weiterzuarbeiten. Ideal.