Archive for the ‘Internet’ Category

Kostenlose Webkonferenzen mit netviewer meet

Saturday, May 15th, 2010

Bereits seit rund zwei Jahren nutze ich die Software netviewer für den Fernzugriff auf andere Computer. Jetzt bietet das Unternehmen mit der Lösung netviewer meet sogar ein Gratiswerkzeug für private Webkonferenzen als Freeware. Firmen können die Software 14 Tage lang gratis testen. Funktional ergeben sich keine Einschränkungen zur kostenpflichtigen Vollversion. Lediglich der Kreis der Teilnehmer ist auf vier begrenzt. Das dürfte aber in den allermeisten Fällen ausreichen. Ich habe die Lösung getestet.

Der Moderator der Konferenz nutzt eine Software, die leider in der Gratisversion nur auf Windows Systemen läuft (die Vollversion ist auch für Macs erhältlich). Mit deren temporärer Installation erhält er eine Sitzungsnummer, die er nun bequem per Mail, das über eine Schaltfläche auf dem Controlpanel der Lösung generiert wird, an seine Konferenzteilnehmer sendet. Die Teilnehmer klicken nur noch auf den Link im Mail, geben ihren Namen an und sind damit schon mit der Konferenz verbunden. Der Gastgeber sieht nun deren Teilnahme in seinem Panel.

Nun gibt es zwei Möglichkeiten der Verständigung. Entweder kommuniziert man, z.B. per Headset, direkt über die Internetleitung per VoIP, oder aber man wählt sich für 14 €Ct. in ein Telefonkonferenzsystem ein. Das ist besonders dann sinnvoll, wenn nicht alle Teilnehmer über genügend Bandbreite verfügen oder wenn einzelne Teilnehmer derzeit über keinen Internetanschluss verfügen und nur per Telefon zugeschaltet sind.

Der Moderator kann per Drag and Drop einen Co-Moderator bestimmen, der die selben Rechte hat, wie er selber. Mit diesen Rechten wird beispielsweise festgelegt, wessen Bildschirmansicht gerade für alle freigeschaltet wird. So kann man gemeinsam auf einen Screen schauen, was ja der wesentliche Sinn einer Webkonferenz ist. Auch das gemeinsame Bearbeiten eines Dokuments ist möglich – den Teilnehmern können Bearbeitungsrechte des angezeigten Dokuments zugewiesen werden. Natürlich muss der Besitzer des verbundenen PCs jeweils zustimmen.

Am rechten Bildschirmrand wird das Control Panel eingeblendet, von dem schon die Rede war. Teilnehmer, die eine Webcam angeschlossen haben, können ihr Videobild übertragen. Das sehen dann alle im Panel. Um Sachverhalte anhand des Screens besser erklären zu können, können die Teilnehmer ihre Maus nutzen um auf den Bildschirm zu zeigen. Dabei wird auf dem Mauszeiger der Name des Teilnehmers angezeigt. Schaltet der Moderator die Whiteboard-Funktion frei, können Teilnehmer auf dem präsentierten Bildschirm herum malen ohne dessen Inhalt zu verändern.

Bei unserem Test sass ich als Moderator in der Schweiz und die Teilnehmer in Niedersachsen und München. Die Entfernung zwischen diesen Orten schmolz in der Webkonferenz quasi auf Null.

Fazit: Eine klasse Lösung und für die private Nutzung auch noch kostenlos. Prädikat empfehlenswert!

Westentaschen – WLAN

Tuesday, May 11th, 2010

War man noch vor wenigen Jahren froh, dass man per WLAN zu Hause kabellos ins Internet gelangen und später dann sogar öffentliche Accesspoints an Bahnhöfen und in Hotels nutzen konnte, muss es heute schon UMTS  sein, um jederzeit und überall online zu sein.

Nun benötigt man aber für diesen Zugang eine SIM Karte -idealerweise mit Datenflat Tarif-, die natürlich nicht gratis zu bekommen ist. Etwas unpraktisch ist nun aber, dass immer mehr Geräte überall online genutzt werden wollen. Soll man sich nun X solcher SIM Karten anschaffen? Oder nur eine einzige Karte benutzen und diese dann bei Bedarf jeweils umstecken? Womöglich noch unter Einbüssung der telefonischen Erreichbarkeit während die Karte im Computer arbeitet?

Die Lösung kommt nun in Form eines handygrossen akkubetriebenen Gerätes namens “Huawei E5830″. Das ist nichts anderes als eine mobile WLAN- Antenne, ein Accesspoint, ein Router, mit dessen Hilfe WiFi – fähige Geräte eine Verbindung ins weltweite Netz aufbauen.  Der Akku hält 4 Stunden, heisst es. Das Gerät kann aber auch per USB Kabel direkt mit Strom aus dem PC versorgt werden.

Möchte der registrierte Benutzer nun Per Handy, Laptop, iPad oder wie auch immer auf das Internet zugreifen, wird die SIM Karte im Huawei E5830 aktiv und stellt die Verbindung ins Netz per UMTS und die Verbindung zum Endgerät per WLAN her. Genial! Preis: z.B. bei Amazon 205 .- €.

“Guido Finder” Geoposition mit Google Latitude

Saturday, May 1st, 2010

Bisher war die Anzeige meiner Geoposition auf der Homepage dieser Website metergenau dargestellt. Ortsfremde Besucher konnten sich so kaum einen Eindruck über meinen Standort machen, da der Zoomfaktor einfach zu groß war. Diese Anzeige habe ich nun geändert. Es wird nun der Standort und die Region drumherum gezeigt. Wer weiterhin die metergenaue Ortsangabe wünscht, kann sich bei Google Latitude registrieren und sich durch Hinzufügen meiner Mailadresse mail[ät]guido-burkhardt.de meinem Kontaktnetzwerk auf Latitude anschliessen.

Übrigens: Ich nutze das iPhone für die Übertragung der Geopositionsdaten, das hierfür keine App benötigt. Latitude wird einfach im Browser des Mobiltelefons aufgerufen und aktualisiert den ermittelten Standort -falls gewünscht- automatisch. Auch eine Eingabe von Hand ist allerdings möglich, wozu jeder beliebige auch nicht-mobile Internetzugang benutzt werden kann.

Alle Infos dazu gibt es bei Google Latitude.

Private Roof Club Berlin im Internet

Saturday, May 1st, 2010

Der Private Roof Club Berlin, Heimstatt unseres Führungskräftenetzwerkes “Berliner Klinik-IT Forum”, hat einen neuen Internetauftritt.

“Wir haben den Private Roof Club gegründet, weil uns Hotels zu unpersönlich, Tagungsräume zu trist und Kneipen zu eng sind. Wir sind weder Gastronomie noch Partyraum.

Wir sind das, was man am liebsten nur seinen Freunden anbietet, ein privates Zuhause für eingeladene Gäste. Gastgeber, die diesen Wert schätzen, sind herzlich willkommen”, heißt es auf der ersten Seite der sehr gelungenen und mit verschiedenen Slideshows reichlich bebilderten Webpräsenz.

www.privateroofclub.com

Backupstrategie für Privatleute wie mich

Sunday, April 11th, 2010

Es war kein verregneter Tag heute. Aber es war ein solcher vorhergesagt und das reichte mir aus, mich mit Bergen von Papier zu beschäftigen, die sich im heimischen Büro angesammelt hatten und die inzwischen, 13 Stunden später, auch tatsächlich alle verschwunden sind. Einiges muss man aufbewahren, anderes wie irgendwelche wichtigen Zettel, Briefe, Belege und so weiter aber nun wieder nicht. Was das Finanzamt zum Beispiel dereinst sehen möchte, muss im Original abgeheftet werden. Aber der ganze andere Kram?

Ich scanne alle Unterlagen, die in ihrem Ursprung papieren vorliegen, ein. Anfangs nahm ich dafür ein Nuance Programm namens “PaperPort” zur Hilfe aber erstens stürzt dieses seit geraumer Zeit immer wieder unmotiviert ab und zweitens kommt man auch ohne ein solches Tool zurecht. Wichtig ist, dass es eine Filestruktur gibt, in der man die Dinge wiederfindet.

Doch was passiert, wenn die Festplatte crasht? So etwas kommt vor und ist auch mir schon zwei mal passiert. Ich setze auf folgende Strategie:

  1. Meine Daten werden ganz herkömmlich auf dem Rechner gespeichert, auf dem ich sie erfasse oder bearbeite
  2. In regelmäßigen Abständen fertigt der Rechner mit Hilfe der “Time-Capsule” und einer entsprechenden Software ein Abbild aller Daten auf einer externen Festplatte an, die in der Time-Capsule steckt und als NAS (Network attached Storage) bezeichnet werden kann.
  3. Die Time-Capsule wiederum wird manuell von Zeit zu Zeit mit einem weiteren NAS Device gesichert.
  4. Da im Falle eines Falles alle diese Geräte und auch ein Teil der Originalakten in einem einzigen Raum untergebracht sind, nämlich meinem Home Office, synchronisiere ich die Daten zusätzlich in der Webcloud. Es gibt viele Anbieter, die Speicherplatz auf ihren Rechnern zur Verfügung stellen. Ich selber nutze die nicht kostenfreie Variante MobileMe von Apple. Dies erstens wegen des Servicelevels (wer garantiert, dass ein Gratisanbieter nicht einfach vom Markt verschwindet und mit ihm meine Daten) und zweitens wegen des Schutzes meiner Daten, die so -so die Hoffnung- Unbefugten nicht zur Verfügung stehen.

Und? Lohnt sich der ganze Aufwand? Für mich schon, denn über die NAS Devices können auch alle anderen Computer im heimischen Netzwerk auf die Daten zugreifen. Sind solche nicht vorhanden, reicht vielleicht auch eine lokale Version der Dateien auf dem eigenen Rechner PLUS einer Webkopie z.B. bei MobileMe. Jedem, der gelegentlich aber auch schon mal Daten versehentlich löscht, sei dennoch die Time-Capsule empfohlen, denn die kann Daten, wie sie zu einem fast beliebigen Zeitpunkt einmal auf den per WLAN angebundenen Rechnern waren, wiederherstellen. Nebenbei ist ganz praktisch, dass sie auch noch einen WLAN Sender, einen so genannten Access Piont enthält und zudem das drahtlose Drucken von allen Rechnern im Heim-Netzwerk ermöglicht.

Neues Socialmedia Bild

Friday, March 26th, 2010

Seit heute bin ich mit einem neuen Profilbild in den Social Networks unterwegs. Auf Twitter, Qype und Facebook, den wichtigsten Plattformen meiner Onlineaktivität, habe ich die bisherigen Profilbilder bereits ausgetauscht.

Google Ranking

Sunday, March 7th, 2010

Nur mal nebenbei: Ist es nicht erfreulich, dass Google die inzwischen elfjährige Pflege dieser Website durch ein ausgezeichnetes Ranking bei den Suchergebnissen belohnt? Zumeist liegen die gesuchten Inhalte nämlich auf Platz eins – wie auch dieses erfreuliche Beispiel zeigt: 1490 Ergebnisse zur twitternden WLAN Waage “Withings” und diese meine Seite ist ganz vorne auf Platz 1 (und das selbstverständlich auch dann, wenn Google nicht weiß, dass ich selber vor dem Rechner sitze und suche). Also da muss ich mal Stolz auf mich sein. ;-)

Kopfkameras helfen Polizisten

Sunday, March 7th, 2010

Die Sonntagszeitung berichtet heute von einer “Kopfkamera” für Polizisten. Die Linse wird am Kopf getragen und das Bild drahtlos an einen “taktischen Computer” am Gürtel des Polizisten übertragen. Von dort aus gelangen die Daten zur späteren Auswertung, z.B. bei Bedarf vor Gericht, on demand auf einen Webserver.

Ja – und wieder stellen sich die gleichen Fragen wie bei jeglicher Web 2.0 Nutzung: Ist Datenmissbrauch ausgeschlossen? Ist der nichtstaatliche Provider vertrauenswürdig? Ist der Polizist als mutmaßlicher Besitzer eines hieb- und stichfesten  Beweismittels in größerer Gefahr als ohne Gürtelcomputer -  der eigentlich nur ein “Hub” ist?

zum Artikel der Sonntagszeitung

Web 2.0 und Social Media:
Fluch oder Segen?

Sunday, March 7th, 2010

Die Stimmung dreht sich langsam: war die WamS kürzlich noch glühender Verfechter aller neuer Technologie, geht sie jetzt zunehmend kritisch mit Apple, Facebook, Google und Co um. Liefern diese Firmen nun neue Kommunikationsmittel, oder neue Kontrolltechnologien? Die Meinungen gehen auseinander und sie differenzieren sich immer mehr. Oder wurde bei der WamS nur der Fachredakteur ausgetauscht? Vermutlich nicht, denn die Zerrissenheit geht quer durch die Gesellschaft:

Da sind zunächst die Gruppen der Onliner und der Offliner. Den echten Offlinern ist eigentlich egal was alles im und mit dem Internet geschieht. Die Onliner (wie ich) nutzen einfach alles, was geboten wird.

Dann gibt die Diskussionen zwischen den Onlinern, und anderen Onlinern, die aber eigentlich lieber Offliner wären und denen die Nutzung des Webs im Job oder durch deren Umfeld aufgebürdet wird, in dem dieses z.B. keine Postkarten mehr schickt, sondern E-Mails. Sie bekommen mit, dass sie im Internet stattfinden, obwohl sie das nicht wollen. Konflikthaltig.

Ausserdem haben wir noch Onliner, die auch mit sich hadern, ob das in Facebook und Google (usw.) gesetzte Vertrauen gerechtfertigt ist.

Ich habe heute, am Sonntag, aber weder Zeit noch Lust mich diesem Thema wissenschaftlich zu nähern. Daher stelle ich einfach mal folgende Frage in den Raum: Wie wird sich dieser soziologische Prozess wohl fortsetzen? Wink: Es gibt eine Kommentarfunktion gleich hier unter dem Text ;-)

Withings – Die Körperwaage mit Webanschluss

Monday, March 1st, 2010
Zog heute bei uns ein: die twitternde iPhone App Internetdatenbank- Webcloude- Waage “Withings Körperwaage WLAN

Als es vor einigen Jahren hiess, dass in einer nicht mehr allzu fernen Zukunft quasi jedes Haushaltsgerät online sein würde, konnte man sich das noch nicht so richtig vorstellen. Man dachte damals allenfalls an Kühlschränke, die automatisch eine Warenbestellung auslösen, wenn z.B. die Milch ausginge und hielt das für ziemlich überflüssig. Heute ist das Internet bereits allgegenwärtig. Im Haushalt aber, hat es noch nicht den prophezeiten Einzug gehalten.

Das ändert sich bei mir mit dem heutigen Tage, denn ab heute nutzen wir Withings. Withings ist zunächst eine normale Personenwaage, wie sie in vielen Haushalten im Bad steht. Nach dem Auspacken wird sie zuerst per USB an den Rechner angeschlossen um eine Berechtigung für das häusliche WLAN einzurichten – und schon beginnt sie sich von den üblichen Badezimmerwaagen zu unterscheiden. Ist diese WLAN Konfiguration erledigt, kann fast schon die erste Messung losgehen. Da man aber seine Messdaten auch verwalten können möchte, fehlt nun noch ein Account auf dem Webserver, der nebst einer grafischen Benutzeroberfläche auch eine Datenbank für die Messergebnisse bietet. Jetzt geht es zum ersten Wiegen:

74,2 KG. Ah ja. So etwa hatte ich´s erwartet. Das Ergebnis wird sofort in der Übersicht meiner Waagenbenutzer auf dem Rechner angezeigt, wohin es kabellos gelang. Kleines Problem: Ich hatte noch gar keinen Benutzer angelegt. Jetzt steht da “unbekannter Benutzer”. Also: Wert löschen, Benutzer Guido anlegen, Größe, geschätztes Gewicht – daran soll mich die Waage erkennen. Wiegen, zurück zum PC. Tatsächlich! Übermittelt wurde mein Gewicht, der Fettanteil daran, der BMI. Toll! Gleich die Kinderchen auf die Waage. Klappt. Die Waage weist die Benutzer richtig zu und liefert die Daten brav auf meine Auswertungsgrafik. Nach etwas Suchen finde ich auch die passende und kostenlose iPhone Applikation, die die Messwerte schon nach dem ersten Starten und der Eingabe der zuvor im Web vergebenen Benutzerkennung kennt und grafisch anzeigt. Und da wir schon mal im Web sind, könnte man die Messwerte jedes einzelnen Benutzers auch automatisch

  • bei jeder Messung
  • einmal täglich
  • oder einmal wöchentlich twittern!

Doch damit nicht genug. Die Waage spricht bei Bedarf auch mit Google Health oder gibt alle Messergebnisse und Grafiken einfach ´public´ im Internet frei. Das lassen wir lieber aber für schlecht motivierte Abnehmwillige könnte es schon ein Ansporn sein, die Gewichtsdaten mit anderen zu “teilen”. Interessant könnte die Technik auch für ambulante Pflegedienste oder Dialysen sein, die das Gewicht ihrer Patienten im Auge haben wollen. Wie gesagt: Die Daten liegen in der Webcloude, sind aber nicht öffentlich zugänglich wenn dies der Benutzer nicht explizit so einrichtet.

Mein Fazit nach den ersten Stunden mit der Withings: Ein MUST HAVE. Prima, das Teil.