Archive for the ‘Neue Technologien’ Category

qhit startet 2012

Saturday, December 31st, 2011

2012 wird ein ganz besonderes Jahr werden. Natürlich ist jedes Jahr irgendwie ein ganz besonderes Jahr. Das Jahr 2011 zum Beispiel zeichnete sich dadurch aus, dass in meinem Umfeld entweder gar nicht entschieden, oder eine Reihe Fehlentscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen für die Zukunft getroffen wurden – und zwar nicht gerade für eine positive Zukunft. Nicht für die Entscheider und nicht für die auf ihre Entscheidungen Angewiesenen.

Das Jahr 2012 steht auch im Zeichen von Entscheidungen. Allerdings wohl überlegter, fundierter Entscheidungen mit positiven Auswirkungen für die Zukunft!

Doch wie trifft man gute Entscheidungen? Wie findet man gute Lösungen? Manchmal kann Intuition helfen oder Glück. Letztlich hilft nur Fachkompetenz zum zu entscheidenden Thema. Fachkompetenz, das ist auch die Grundlage meiner neuen Existenz als Freiberufler. Ab 2012 werde ich mein bisheriges Angestelltendasein als Prozess- und Projektmanager für Organisationsprojekte und klinische Informationssysteme vollends aufgeben und freiberuflich als Klinik- und Unternehmensberater arbeiten. Die nächste Stufe meiner beruflichen Evolutionsgeschichte wird schlicht fällig. Das wurde im vergangenen Jahr 2011 endgültig klar.

Unter dem Namen “qhit” baue ich eine Klinik- und Unternehmensberatung im Gesundheitswesen auf, die sich schwerpunktmäßig mit der Optimierung klinischer Prozesse befasst. Kunden werden vor allem deutsche Krankenhäuser, Grosspraxen, Labore  und schweizerische Spitäler sowie Kliniken-beliefernde Industrieunternehmen sein, die mit ihren Produkten zur Optimierung klinischer Abläufe beitragen. Ein wichtiges Beschäftigungsgebiet wird auch die weltweite Prozessberatung bei Klinik Um- und Neubauten. Nahezu alle Projekte werden mit der parallelen Konzeption und Implementierung sinnvoller Health-IT Lösungen einhergehen.

Gute Entscheidungen stehen dann im Vordergrund. Gute Entscheidungen, bei denen ich meine Kunden unterstützen werde sie zu treffen. Entscheidungen, die auf einer soliden fachlichen Basis stehen und zu deren Vorbereitung das Know how, das der Kunde einbringt, durch spezialisiertes Wissen des Consulters symbiotisch ergänzt wird.

So findet sich die Aufklärung des Rätsels, was denn wohl qhit (sprich Ku-Hitt) heissen könnte, auch in dieser Tätigkeitsbeschreibung: Klinische Prozesse mit qualitativ hochwertigen Werkzeugen der Gesundheitsinformatik zu unterstützen ist das Ziel. Beide zu analysieren, zu optimieren und in Funktion zu bringen, ist die Aufgabe. Das Ganze nun auf eine international verständliche Formel gebracht: quality in health information technology management oder eben qhit.

Als Unternehmensberater unterstütze ich den Kunden bei der Bewältigung von Aufgaben, die aufgrund ihres innovativen Charakters, ihrer Grösse und Komplexität oder ihrer Einmaligkeit die Primärorganisation überdurchschnittlich beanspruchen würden.

Weitere Informationen finden sich auf der qhit Website unter www.qhit.ch, www.qhit.de, www.qhit.at, www.qhit.org oder www.qhit.eu.

FROHES NEUES!

Visitenkarten Infos auslesen und aktuell halten

Sunday, November 6th, 2011

Als ganz besonderen Service für alle Geschäftskontakte, erstellt die Firma Logiprint Visitenkarten, auf deren Rückseite ein individueller QR Code aufgedruckt ist. Scannt der Empfänger der Karte diesen Code mit der kostenlosen Smartphone Software “LogiCode”, werden die Daten fehlerfrei zur Übertragung in das persönliche Adressbuch übernommen.

Da hierbei die Daten des Geschäftskontaktes online aus der LogiCode Datenbank abgerufen werden, erhält der Empfänger selbst dann aktuelle Kontaktinformationen, wenn die gedruckte Visitenkarte eventuell bereits veraltet ist. Zudem ist eine Funktion integriert, die Kontaktinformationen des QR Code Herausgebers stets aktualisieren, sollten sich diese im Nachhinein ändern.

Bei meinen Tests funktionierte die Software einwandfrei. Wer mag, kann sie direkt herunterladen und meinen QR Code oben zum testen abknipsen. Wer sich selber Visitenkarten mit QR Code drucken lassen möchte, erhält diese hier.

Visitenkarten per Smartphone scannen

Sunday, November 6th, 2011

Eine wirklich interessante Erfindung ist das Programm “WorldCard Mobile”, dass für alle gängigen Smartphone OS verfügbar ist. Mittels der eingebauten Handy-Kamera fotografiert man Visitenkarten, die per OCR Erkennung vom Programm “gelesen” werden. Nach einer Kontrolle und eventueller Überarbeitung der Daten fügt man diese zu einem bestehenden Kontakt im Adressbuch hinzu, oder eröffnet eine neuen Eintrag. Damit hat das lästige Abtippen von Visitenkarten ein Ende.

Bei meinen Tests arbeitete die Software sehr zuverlässig.

Keine Pakete mehr

Tuesday, August 9th, 2011

Ok. Dass die Post nicht mehr so viele Amazon Pakete mit tollen Büchern bringt, auf deren Auspacken man sich dann freuen kann, die gut riechen und gut aussehen, das ist ein Nachteil. Allerdings der einzige, der sich mir bisher erschlossen hat. Es geht um den Kindle. Jenes phantastische Elektrobuch, dass seinen eigenen Buchladen direkt eingebaut hat. Das stellt die Welt ein wenig auf den Kopf war doch bisher das Buch im Laden zu bekommen und nicht umgekehrt.

Der Kindle von Amazon ist eines der neuesten Wunderwerke der Technik. Sein Bildschirm kommt ohne Hintergrundbeleuchtung aus und seine Inhalte sind im Dunkeln entsprechend nicht zu lesen. Ist das ein Nachteil? Nein. Das Display kommt mit einem Kontrast daher, der es mit jedem gedruckten Werk aufnehmen kann. Es spiegelt nicht und auf ihm dargestellte Inhalte sind auch bei hellster Sonne gut zu erkennen. Für das Lesen bei Nacht bringt der Kindle eine hübsche Lederhülle mit (extra zu bestellen). Die beinhaltet eine ausziehbare LED Lampe, die durch Kindle Strom gespeist wird. Der wiederum fliesst wie selbstverständlich durch die Halterung, mit der der Kindle in die Hülle eingehängt wird. Ausgereift. Das Licht ist gerade richtig zum lesen. Nicht zu hell und nicht zu dunkel. Nutzt man die Lampe nicht, benötigt der Kindle gar keinen Strom, es sei denn, man blättre um. Die “E-Ink” braucht keinen Strom sobald sie einmal den gewünschten Displayinhalt dargestellt hat. So läuft der Kindle mit einer Akkuladung (theoretisch) über Wochen.

Im direkten Vergleich mit dem iPad ist das Lesen auf dem Kindle in den meisten Situationen wesentlich angenehmer; der Kindle ist leichter und das Display ermüdet das Auge nicht.

Der absolute Hammer aber ist der direkte Zugang zum Amazon Kindle Shop über eine kostenlose UMTS Verbindung, die in 100 Ländern weltweit funktioniert. Mit einem Klick hat man die gewünschte Literatur bestellt. Sekunden später befindet sich das Buch auf dem Gerät und steht zum Lesen bereit. Die Onlineverbindungen per WLAN oder UMTS nagen lediglich am Akku.

Ich werde es wohl auf Reisen auch noch zu schätzen wissen, dass “alle meine Bücher” zusammen nur ein paar Gramm wiegen werden. Fraglich ist allerdings, ob man in ein paar Jahren das proprietäre Dateiformat des Kindle noch wird lesen können. Eines noch ist hervorzuheben: Amazon gestattet jedermann, Bücher ohne grösseren Aufwand per Kindle im Selbstverlag anzubieten. Hierdurch ist bereits heute eine Menge an Literatur zu haben, die sonst nie veröffentlicht worden wäre – und das meist zu einem unschlagbar günstigen Preis. Vielleicht schreibe ich auch demnächst endlich mein schon lange geplantes erstes Buch?

Meine Empfehlung: ab 139.- € für die WLAN Version zuschlagen! Vielreisende wählen lieber den Kindle G3 mit kostenlosem UMTS in 100 Ländern (!) und zusätzlicher WLAN-Verbindung für 189.- €. Offizielle Produktinformationen, ein empfehlenswertes günstiges elektronisches Anleitungsbuch, das mir gut gefiel, mit Tipps und Tricks und die direkten Links zur Bestellung bei Amazon – siehe Kasten.

Any more questions?

Tuesday, July 19th, 2011

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Rede Nils Schmid im Deutschen Bundestag

Friday, July 1st, 2011

SPD-Landeschef Nils Schmid, Wirtschafts- und Finanzminister Baden-Württembergs, hat heute zur Energiewende vor dem Deutschen Bundestag gesprochen. Damit machte er von seinem grundgesetzlich verankerten Recht als Mitglied des Bundesrates Gebrauch. Ein sehenswerter Redebeitrag!

Wie verändert „unified communications“ den Krankenhausalltag der kommenden Jahre?

Monday, April 11th, 2011

“Unified Communications & Collaboration”, das sind die neudeutschen Schlagwörter für sich verändernde Kommunikationsprozesse in den Krankenhäusern. Inwieweit sich der Klinikalltag bei intelligenter Nutzung der entsprechenden Technologien verändert, das war die Fregestellung bei einem Get-togeter der über 2.800 Mitglieder starken Gruppe ‘KIS’ im Businessnetwork  ’XING’, die von Guido Burkhardt (rechts im Bild) moderiert wird. Rund 180 Mitglieder hatten sich auf der Messe conhIT in Berlin zur Vertiefung dieses Themas eingefunden.

Entscheidende Impulse für die Publikumsdiskussion gab Prof. Dr. Ing. Wolfgang Riedel, Institut für Krankenhauswesen Braunschweig IfK , links im Bild.

Bildquelle: conhIT-Website

Führungskräftenetzwerk:
Meeting am Meer in Heiligendamm 2011

Sunday, March 13th, 2011

In einem “Protokoll des Scheiterns” habe ich bei meinem diesjährigen Vortrag auf dem Führungskräftemeeting im Grand Hotel Heiligendamm über die Auswahl mobiler Computer für den Einsatz am Patientenbett referiert. Die rasante Weiterentwicklung im Hardware- Consumer Markt führt meines Erachtens dazu, dass die aufwändigen Evaluationsprozesse des öffentlichen Beschaffungswesens Lösungen den Zuschlag erteilen, die bei deren Einführung bereits als veraltet empfunden werden und es eigentlich auch tatsächlich sind.

Aber nicht nur die Hardware verursacht Akzeptanzprobleme im klinischen Alltag. Zwar propagierte die Industrie im gewohnt mondänen Ambiente des ehrwürdigen Grand Hotels beim Meeting an der Ostsee den Einsatz klinischer Informationssysteme der “dritten Generation” und sagte all denen Probleme Voraus, die diese nicht einsetzen würden. Im Rahmen einer Podiums- und Publikumsdiskussion mussten die Herstellervertreter dann jedoch zugeben, dass Drittgenerationssysteme tatsächlich noch nicht zur Verfügung stehen. Eine Bankrotterklärung der Branche, die immerhin alleine in Deutschland über 2′000 Krankenhäuser mit Software beliefert, im gesamten deutschsprachigen Markt gar an die 3′000 Kliniken! Vor diesem Hintergrund ist die permanente Ausweisung hoher Gewinne einiger Firmen gänzlich unverständlich. Offenbar wird zu wenig investiert, um die Systeme auf einem technisch aktuellen Stand zu halten – obwohl das notwendige Kapital hierfür vorhanden wäre.

Podiumsdiskussion zum Thema IT und Medizin in Heiligendamm: v.l.: Volker Hofmann, Intersystem; Christian Jordan, Microsoft Healthcare, Unterschleißheim; Guido Burkhardt, Kantonsspital Baden/Schweiz, Thorsten Schütz, Klinikum Itzehoe.

Die Kliniken haben derweil kaum Handlungsspielraum, denn eine weitere Erkenntis des “Meetings am Meer” ist auch, dass die aktuelle Systeme sich gegenseitig nicht viel tun und die massgeblichen relevanten Klinikinformationssysteme in deutsch, das sind wohlwollend gerechnet maximal sieben an der Zahl, alle in etwa das selbe können. Ein Systemwechsel lohnt sich also in den allermeisten Fällen für die Krankenhäuser in Bezug auf die Funktionalität nicht. Der Vollständigkeit halber sei erwähnt, dass er dennoch beispielsweise wegen eines nicht optimalen Kunden- Lieferanten Verhältnisses oder aufgrund unterschiedlicher Schwerpunkte in den Produkten bzw. Häusern sinnvoll sein kann.

Als Keynotespeaker sprach bei der diesjährigen Konferenz der ehemalige Sächsische Ministerpräsident Prof. Dr. Kurt Biedenkopf zu den gesellschaftspolitischen Fragen, die sich im Umfeld des Gesundheitswesens, des demographischen Wandels und der Health-IT stellen. So führte er unter anderem aus, dass die IT in aller erster Linie eine dienende Funktion in den Kliniken habe. Wenn dies -allgemein akzeptiert- so wäre, so Biedenkopf, müsse man sich entsprechend als erstes fragen, wozu sie denn dient, die IT und wo ihr Nutzen liege. Der 81jährige frühere Spitzenpolitiker zeigte sich sehr interessiert an den Themen, welche in dem Kongress zur Sprache kamen und besuchte die Vorträge der Veranstaltung über seine eigene Redezeit hinaus “um zu lernen” wie er sagte.

Weitere Infos: Artikel des Krankenhaus IT- Journals zum Führungskräftemeeting 2011

Heiligendamm 2011 - Blick in das Auditorium

Bilder: Hartmuth Wehrs, Krankenhaus IT-Journal

Hilfe bei der Entwicklung von Userinterfaces

Thursday, March 3rd, 2011

Ein leicht zu bedienendes Wegzeug für die Konzeptionierung von Userinterfaces habe ich mit der Lösung Balsamiq  gefunden. Das Produkt visualisiert mit vorgefertigten Elementen auf seiner grafischen Oberfläche die Gestaltungsideen vom Frühstadium des Brainstormings bis zur Entwicklungsreife der Software, App oder Website bzw. deren Oberflächen.

Der folgende Film erläutert, wie’s geht:

Interessant ist auch das Lizenzierungsmodell. Ist die Software einmal für 79.- USD gekauft, kann sie der jeweilige Benutzer auf mehreren von ihm genutzten Plattformen nutzen. Das Produkt ist für Windows-, Mac- und Linux- Betriebssysteme verfügbar.

Wie verändert „unified communications“ den Krankenhausalltag?

Saturday, January 29th, 2011

Zu einer spannenden Publikumsdiskussion und gleichzeitigem Get-together  lädt der Gruppenmoderator Guido Burkhardt die derzeit 2.825 Mitglieder der XING-Gruppe KIS auf die Messe conhIT nach Berlin. Gemeinsam mit Prof. Dr. Wolfgang Riedel, dem wissenschaftlichen Leiter des Instituts für Krankenhauswesen IfK Braunschweig, wird er mit Beteiligung des Publikums die Frage “Wie verändert „unified communications“ den Krankenhausalltag?” beleuchten. Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 06. April 2011 von 14°° – 15°° Uhr direkt in der Berliner Messe im conhIT-Networkingbereich Bereich statt.

Die conhIT besticht durch ihr einzigartiges Konzept der aufeinander abgestimmten Veranstaltungsteile: Industrie-Messe (täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnet), Kongress und Akademie (täglich von 9 bis 13 Uhr). Hier wird gezeigt, wie IT-Lösungen den Leistungserbringern helfen können, die Effizienz und Qualität der Gesundheitsversorgung zu verbessern. Networkingevents runden dieses Angebot ab.

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