Nachdem die Baustützen im Rohbau des Anbaus entfernt worden sind, hat der Maurer grünes Licht für eine erste “Stellprobe” gegeben. Die Grösse der Garage ermöglicht ein recht bequemes Rangieren, sowie Ein- und Aussteigen.
Nächste Arbeitsschritte sind: Betonsägearbeiten im Untergeschoss um das Haus mit dem Anbau zu verbinden, Einbau einer zunächst provisorischen Nebeneingangstüre zum Garten und zwei Kernbohrungen zur Verlegung von Versorgungsleitungen.
Der nächste grosse Bauabschnitt ist dann der Bau des Obergeschosses in Holzbauweise.
Mit der Verlegung des Regenrohrs und der Errichtung eines Kiesbetts zur Aufnahme des Regenwassers unter dem Gartenweg, sind heute die Rohbauarbeiten an unserem Anbau abgeschlossen worden. In 14 Tagen werden die Baustützen in UG und EG und die Schalungen der Garagendecke entfernt. Danach beginnt der zimmermannsmäßige Aufbau des Dachgeschosses. Bisher hat alles gut geklappt.
Ok. Dass die Post nicht mehr so viele Amazon Pakete mit tollen Büchern bringt, auf deren Auspacken man sich dann freuen kann, die gut riechen und gut aussehen, das ist ein Nachteil. Allerdings der einzige, der sich mir bisher erschlossen hat. Es geht um den Kindle. Jenes phantastische Elektrobuch, dass seinen eigenen Buchladen direkt eingebaut hat. Das stellt die Welt ein wenig auf den Kopf war doch bisher das Buch im Laden zu bekommen und nicht umgekehrt.
Der Kindle von Amazon ist eines der neuesten Wunderwerke der Technik. Sein Bildschirm kommt ohne Hintergrundbeleuchtung aus und seine Inhalte sind im Dunkeln entsprechend nicht zu lesen. Ist das ein Nachteil? Nein. Das Display kommt mit einem Kontrast daher, der es mit jedem gedruckten Werk aufnehmen kann. Es spiegelt nicht und auf ihm dargestellte Inhalte sind auch bei hellster Sonne gut zu erkennen. Für das Lesen bei Nacht bringt der Kindle eine hübsche Lederhülle mit (extra zu bestellen). Die beinhaltet eine ausziehbare LED Lampe, die durch Kindle Strom gespeist wird. Der wiederum fliesst wie selbstverständlich durch die Halterung, mit der der Kindle in die Hülle eingehängt wird. Ausgereift. Das Licht ist gerade richtig zum lesen. Nicht zu hell und nicht zu dunkel. Nutzt man die Lampe nicht, benötigt der Kindle gar keinen Strom, es sei denn, man blättre um. Die “E-Ink” braucht keinen Strom sobald sie einmal den gewünschten Displayinhalt dargestellt hat. So läuft der Kindle mit einer Akkuladung (theoretisch) über Wochen.
Im direkten Vergleich mit dem iPad ist das Lesen auf dem Kindle in den meisten Situationen wesentlich angenehmer; der Kindle ist leichter und das Display ermüdet das Auge nicht.
Der absolute Hammer aber ist der direkte Zugang zum Amazon Kindle Shop über eine kostenlose UMTS Verbindung, die in 100 Ländern weltweit funktioniert. Mit einem Klick hat man die gewünschte Literatur bestellt. Sekunden später befindet sich das Buch auf dem Gerät und steht zum Lesen bereit. Die Onlineverbindungen per WLAN oder UMTS nagen lediglich am Akku.
Ich werde es wohl auf Reisen auch noch zu schätzen wissen, dass “alle meine Bücher” zusammen nur ein paar Gramm wiegen werden. Fraglich ist allerdings, ob man in ein paar Jahren das proprietäre Dateiformat des Kindle noch wird lesen können. Eines noch ist hervorzuheben: Amazon gestattet jedermann, Bücher ohne grösseren Aufwand per Kindle im Selbstverlag anzubieten. Hierdurch ist bereits heute eine Menge an Literatur zu haben, die sonst nie veröffentlicht worden wäre – und das meist zu einem unschlagbar günstigen Preis. Vielleicht schreibe ich auch demnächst endlich mein schon lange geplantes erstes Buch?
Meine Empfehlung: ab 139.- € für die WLAN Version zuschlagen! Vielreisende wählen lieber den Kindle G3 mit kostenlosem UMTS in 100 Ländern (!) und zusätzlicher WLAN-Verbindung für 189.- €. Offizielle Produktinformationen, ein empfehlenswertes günstiges elektronisches Anleitungsbuch, das mir gut gefiel, mit Tipps und Tricks und die direkten Links zur Bestellung bei Amazon – siehe Kasten.
Nun liegen zwei Wochen reger Bautätigkeit hinter uns und so wird es wieder einmal Zeit, die neuesten Entwicklungen fotografisch festzuhalten:
Die Baustelle vom Baukran aus aufgenommen. Die Garagendecke ist bereits eingeschalt und die Baugrube verfüllt. Provisorisch wurde ein Plattenweg gelegt und der Baudreck mit Split abgedeckt. So gibt es wenigstens einen Parkplatz vor dem Haus und einen kleinen Fußweg zum Eingang.
Der zukünftige Vorplatz wird komplett gepflastert. Im Vordergrund erkennt man die Schalung und die Eisen der Garagendecke. Der Elektriker muss noch die Leerrohre für die Deckenleuchten verlegen.
Das Dach des ‘Altbaus’ wurde um zwei Ziegelreihen gekürzt. Der linke Teil des jetzt noch bestehenden Daches wird noch bis zum Dachflächenfenster zurückgebaut. Hier entsteht später der Durchgang zwischen Alt- und Neubau im 1. Obergeschoss. Im Hintergrund sieht man am Nachbarhaus eine ähnliche Konstruktion – allerdings mit einer anderen Dachform.
Nach der Fertigstellung wird sich der Ausblick aus der ersten Etage recht angenehm gestalten. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite öffnet sich eine herrliche Obstwiese.
Zum Schluss noch ein Blick auf die Ostseite. Der gemauerte Teil oben zeigt die Rückwand der Garage mit zwei Fenstern. Darunter der Betonkeller ebenfalls mit einem Fenster und mit einem vorgelagerten Flur inklusive Gartentüre. Über dem Kellerflur entsteht unter einem Pultdach ein kleiner Stauraum, der von der Garage aus zugänglich sein wird. Alt- und Neubaukeller werden durch einen Durchgang innen verbunden.
Nach nur einer Woche sehr hervorragenden Arbeitens, hat die Firma Lauber aus Laufenburg den Keller des Anbaus errichtet. Kommende Woche wird die Kellerdecke gegossen und der Dachvorsprung im Anbaubereich zurückgebaut. Dann folgen zwei Wochen Handwerkerferien.
Welch ein phantastischer Abend im ‘Theater am Potsdamer Platz’! Doch beinahe wäre es nichts geworden mit dem Besuch dieses Spitzenmusicals ‘Hinterm Hoizont’ mit den Stücken Udo Lindenbergs; erst vier Tage vor der Vorstellung fiel mir ein, dass ich mich mal um Karten kümmern könnte. Alles war schon ausverkauft. Der Lifestyle Service des American Express Platinum Concierge machte dann das Unmögliche möglich und besorgte Karten in der Mitte von Reihe 6. Megagute Plätze! Danke Amex!
Das Musical erzählt die teils fiktive, teils wahre Geschichte der Liebe Udo Lindenbergs zu einem ‘Mädchen aus Ostberlin’. Die starke Story wird durch die schauspielerische Leistung der Darsteller mehr als glaubhaft erzählt. Und diese Musik…! Herrlich. Als Hauptdarstellerin glänzen Serkan Kaya (Udo) und ganz besonders Josephin Busch (das Mädchen). Den Original Udo-Sound zauberte Gitarristin Carola Kretschmer auf die Bühne, die auch mit dem Original-Udo auftritt. Das hier eingebundene Video vermittelt einen guten Eindruck von der ausdrucksstarken Darbietung in im Theater am Potsdamer Platz, die ganz ohne den üblichen Musical Sound auskommt, von der ersten bis zur letzten Minute rockt und bei “meiner” Vorstellung ab der vorletzten Nummer ‘Hinterm Horizont’ das Publikum aus den Sitzen hob – inklusive minutenlanger Standing Ovations. Uneingeschränkte Hingehempfehlung!